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Der Entwurf

Nach dem Willen der inzwischen über 1200 Mitglieder zählenden Israelitischen Religionsgemeinde soll das Ariowitsch-Haus wieder mit Leben erfüllt werden. Neben Gemeinschaftsräumen und einem Saal für 300 bis 400 Personen sollen in dem Gebäudekomplex auch eine Bibliothek und eine Dauerausstellung zur jüdischen Geschichte Platz finden. Das neue Begegnungszentrum wird nicht nur ein Ort für die Gemeindemitglieder werden, sondern auch nichtjüdischen Leipzigerinnen und Leipzigern offen stehen.

Im Rahmen eines Auswahlverfahrens, bei dem über den Um- und Ausbau des Gebäudekomplexes entschieden wurde, konnte sich das Leipziger Architekturbüro Weis & Volkmann durchsetzen.
Vorderhaus und Rückgebäude des Komplexes in der Hinrichsenstraße 14 werden durch einen abgesenkten Zwischenbau, der den zentralen Versammlungsraum beherbergt, zu einer neuen Einheit zusammengefaßt.

Im Erdgeschoß sind die Häuser über einen grünen Innenhof miteinander verbunden. Von der Ost- und Westseite und über das Dach wird der Raum belichtet. Die Form der Thorarolle, welche im Vorderhaus als prägendes Erkermotiv erscheint, wird in der Umkehrung als offener Zylinder für die Erschließung und Belichtung des Versammlungsraumes eingesetzt. Gleichzeitig wird die Ausrichtung des Raumes nach Osten mit der Lade in der ebenfalls zylindrischen Apsis ablesbar.
Die Idee basiert auf der Realisierung des Kontrastes zwischen geschlossenen und offenen Wänden sowie der zentral angelegten Lichtöffnung.
Über die transparente Ostwand ist der Versammlungsraum direkt an den tieferliegenden, östlichen Innenhof angeschlossen.
Das Gesamtkonzept ist von einer überzeugenden Einfachheit, ohne die komplexen Funktions- und Raumbeziehungen außer Acht zu lassen.

 

Entwürfe durch das Architekturbüro:
Weis & Volkmann